Dark Light

Heute stellt sich uns der interessante und vielseitige Künstler Mars (bürgerlicher Name Moritz Schneider) vor. Wer sich in der Karlsruher HipHop Szene auskennt, kam und kommt um Mars nicht herum. Schließlich lieferte er mit seinem Album 2006 das wohl erfolgreichste HipHop Album, das über die Stadtgrenzen hinaus für Aufsehen sorgen konnte und sogar in einem schweizer HipHop Magazin zum Album des Monats gewählt wurde. Seit einiger Zeit ist es wieder ruhiger um Mars geworden. Doch er war nicht untätig und hat die vergangenen Jahre damit verbracht, an neuen Projekten zu werkeln. Demnächst hier mehr dazu. Doch vorher wollen wir Mars vorstellen und ihn den Leuten näher bringen, die ihn vielleicht noch nicht kennen. Vorhang auf für Mars!

Arthur Sittner über Mars als Rapper:

1996, in einer Zeit, als MCs lieber die Bong als Mikro benutzten, wollte einer nicht mitziehen. Neben He-Man stand er da in seinem Kinderzimmer, bewaffnet mit einer Haushaltsschere und Legosteinen. Wie genau er damit zwei Jazzplatten dazu brachte, auf einem gewöhnlichen Plattenspieler einen automatischen Loop zu spielen, ist bis heute sein Geheimnis. Sicher ist jedoch, dass Mars schon im Alter eines Dreizehnjährigen die Realness mit Schaufeln gefressen hatte. Er baute damit seine erste strategische Waffe gegen die konsumgetriebene Zombieschar, die sich außerhalb seines Zimmers rumtrieb. In den Folgejahren entstand dort das Mars-sein-Zimmer-Studio, eine uneinnehmbare Festung mitten im Feindesland der Fun-Generation.
Mars erweiterte seine Fähigkeiten bis ins Unermessliche, bis er alleine eine komplette Crew bildete. Das Rappen, Produzieren und Djing wurde perfektioniert und in einer Person vereint. Es stand fest: Mars plante die Invasion. Das einzige was ihm davon noch abhielt, war der Segen des verschollenen Gawkie. HipHop wurde zu seinen Grundbedürfnissen, so wie für andere das Kiffen und über HipHop labern. Obwohl er auf der Bühne keine Unterstützung brauchte, da er als einziger Mensch gleichzeitig das DJ Pult, den Mixer und das Mikrofon bedienen konnte, erlaubte er zeitweise die Anwesenheit von Arthur Rayden, Philipp Liquid und AlexFlex. Der Grund dafür war, dass sie ihm stichhaltige Hinweise für Gawkies Aufenthalt liefern konnten. Zusammen bildeten sie die Formation “Illyricum”. Dann kam der Tag X. 2006 traf Mars schlussendlich Gawkie, der sich im Büro von Just Rockin Records verschanzt hatte und schon seit 8 Jahren an der ersten Homepage des Labels bastelte. Gawkie gab Mars den erwarteten Segen und jetzt stand ihm nichts mehr im Wege. Er releaste sein Soloalbum, das der unermesslichen Wackness, die sich mittlerweile in ganz Deutschland durch die Fernseher und Internetforen verbreitet hatte, ein Ende bereiten sollte. Da Mars jedoch schon zwischenzeitlich auf seinen unzähligen Freestylebattles und Auftritten alle Gegner besiegt hatte, blieb ihm nichts anderes übrig, als sein Album “Der Kampf mit sich selbst” zu nennen.
Leider wurde Mars schon kurze Zeit nach seinem Triumph aus der realsten Stadt des Universums über Nacht in die wackste Stadt des Universums gerissen. So zog er von Karlsruhe nach Stuttgart, wo er bis heute jedoch weiterhin daran feilt seine unermesslichen Skills noch unermesslicher zu gestalten und mit Realness missioniert.


Mars (Illyricum) – Rundschreiben

Marsfilm:

…ist der kommerziellere, da berufliche Zweig von Moritz Schneider alias Mars als Mediengestalter, insbesondere Animator, Motion Grafiker und Compositor, siehe auch www.marsfilm.de.


Marsfilm Showreel

Hier gelangt ihr zum Steckbrief von Mars

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