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AppArtAward 2013
Foto: Fidelis, © ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe

Kunst und Apps? Passt das überhaupt zusammen? Nach Ansicht des ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe und des CyberForum e.V. sehr gut. Der »AppArtAward 2013« zeichnet auch in diesem Jahr die besten Kunstwerke im App-Format aus.

Am Freitag, den 12. Juli, steht der Abend im Zeichen der App-Kunst! Auf der Preisverleihung des »AppArtAward 2013« werden die besten Apps in den drei Kategorien »Künstlerischer Innovationspreis«, »Sonderpreis Crowd Art« und »Sonderpreis Augmented Reality Art« mit 10.000 € Preisgeld prämiert. Das DigiEnsemble Berlin sorgt für die passende musikalische Unterhaltung, indem es Smartphones und Tablets in Musikinstrumente verwandelt. Im Anschluss an die Verleihung öffnet ab 22 Uhr die »App-Lounge«. Dort besteht die Möglichkeit, die KünstlerInnen persönlich kennenzulernen und die prämierten Apps nochmals auszuprobieren. Mit köstlichen »App«-eritifs und DJ-Sounds klingt der Abend in entspannter Lounge-Atmosphäre aus.

Mehr als 100 Apps aus 23 Ländern wurden eingereicht – jetzt hat die Jury entschieden und die besten Applikationen ausgewählt. Die Stimmen der JurorInnen waren eindeutig: Nicht nur »ästhetisch ansprechend« und »humorvoll wie handwerklich überzeugend«, sondern auch »konkurrenzlos spannend« – so die Beurteilung der einzelnen Einreichungen.

Kreative Entwicklungen jenseits wirtschaftlicher Strukturen fördern und das bisher Undenkbare denkbar machen – das sind die Ziele des »AppArtAward«. Seit einigen Jahren werden künstlerische Gattungen in das Medium App überführt und in kreativer Manier transformiert. Kunst bleibt dabei nicht unbedingt Kunst: Vor dem künstlerischen Hintergrund entstehen Ideen, die prädestiniert sind, in der weiteren Entwicklung zu innovativen Anwendungen in Bereichen von Technik, Wirtschaft oder Wissenschaft zu werden. Was zählt ist ein kreativer Ansatz, eine Idee, die sich nicht selten jenseits etablierter Strukturen bewegt.

Übrigens: Aktuell ist der »AppArtAward« auf Reisen. Die Präsenz der Applikationen zeigt sich damit nicht nur auf bekannten Plattformen online. Auch Institutionen zeigen zunehmend Interesse daran, neue Entwicklungen in ihren Räumen zu präsentieren und damit einem weiteren Interessentenkreis zugänglich zu machen. Gezeigt werden sowohl die Gewinner-Apps der letzten beiden Jahre sowie eine Auswahl der besten Einreichungen. Aktuell in Peking zu sehen, sind die nächsten Stationen in weiteren chinesischen Städten, in Südkorea, in Kanada und schließlich in den USA und Brasilien.

www.app-art-award.org

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