Dark Light

TitelIn der Workshop-Reihe Songs Twice 2 zeigen Hendrik Vogel (Szenograph, Produzent, DJ) und Andreas Köhler (Produzent, Komponist) den Teilnehmern, wie man mit der Musiksoftware der Stunde „Ableton Live“ umgehen kann und es schafft, seine eigene Musik zu produzieren. Ziel ist es diesmal auch live damit aufzutreten unzwar, am kommenden Samstag den 24.05. im Vanguarde, und die Ergebnisse mit einer Party zu feiern. Bei dem Workshops geht es um knallhartes Fachwissen und Spaß an der Sache, aber auch um die Vernetzung und Etablierung einer Szene, aber lest selbst:

Kavantgarde: Was ist das Konzept hinter dem “Songs 2 live Workshop”?
Hendrik: Es geht um die Software Ableton Live. An zehn Terminen, also zehn Mal zehn Stunden, zehn Wochen lang, es sei denn, es sind Ferien zwischendrin. Im Anfängerkurs geht es darum die Software zu lernen, jede Woche einen kleinen Teil dazu und am Ende mit dem produzieren Song, dann live aufzutreten. Und es geht natürlich auch darum Spaß zu haben und Leute kennenzulernen die Bock haben was Ähnliches zu machen. In Songs Twice live, waren die Fortgeschrittenen Ableton User angesprochen, an vier Terminen zu drei Stunden ging es darum die Tracks nochmal genauer anzuschauen, und im Hinblick auf einen gemeinsamen Club-Event ein Live-Set zu entwickeln. An zwei Terminen hatten wir dazu auch Gastproduzenten zu Gast, die von ihren Live-Erfahrungen und ihrem Umgang mit Ableton Live im Hinblick auf Live-Sets berichtet haben, das war zum einen Peter Clamat vom Label Big Bait Records und Maxim Wolzyn vom Duo „Günther Lause“. Peter Clamat wird am Samstag auch selbst im Vanguarde live spielen.

Kavantgarde: Warum benutzt ihr speziell die Software „Ableton Live“ ?
Andreas: Ableton ist für unseren Workshop einfach genial, weil man zum einen eine vollwertige DAW hat, um richtig zu produzieren, zum anderen ist es das ideale Tool, um auch live zu performen. Und das macht es auch für unseren Kurs so spannend. Wenn du deinen Song gebaut hast und dann heißt es, zum Abschluss wollen wir uns eben auch hinstellen und den Song, wie Hendrik eben sagte, vor Publikum spielen. Dann kriegt das Ganze eine spezielle Dynamik, die wir im Kurs spüren, wenn wir so in der Hälfte sagen: Ihr wisst ja, noch fünf Mal und dann geht es auf die Bühne. Dann sind die Leute auch super gut dabei. Ableton, heißt auch Ableton live, weil es für den Live-Einsatz so fantastisch geeignet ist.

Kavantgarde: Der Workshop heißt “Songs live”, woher wisst ihr wie man einen guten Song macht oder wie wollt ihr dieses Wissen vermitteln?
Hendrik: Im Vordergrund steht es, das Handwerkszeug zu lernen und da finde ich Ableton gut, weil mir das damals so ging, dass ich mit der Software relativ schnell was rausbekommen habe. Also, da konnte ich gleich etwas hören, was irgendwie natürlich noch schlechte Musik (wenn es überhaupt schon Musik) war, trotzdem hört man sofort etwas und bei anderer Software, zum Beispiel bei Logic, habe ich sehr lange gebraucht, bis überhaupt was rauskam. Deswegen finde ich Ableton live ein gutes Tool, auch um ein Gefühl dafür zu finden, live Musik zu machen. Also geht nicht nur darum zu wissen, was ist ein guter Song. Ich glaube da kennt jeder genug Beispiele dafür, was ein guter Song ist.
Andreas: Ich denke ein guter Song ist in jedem Fall was Magisches und da haben schon sehr viel Leute viel Kraft und Zeit investiert, um einen guten Song zu machen und letztlich kommt es dann doch, wenn man es nicht erwartet. Ich glaube nicht, dass es da ein Rezept gibt. Es gibt so blöde Sätze wie “Ein guter Song erzählt eine Geschichte”, damit kann man aber eigentlich wenig anfangen. Wir reden im Kurs viel über den “Chef”, also das charakterisierende Element im Song, das was den Song oder Track ausmacht. Und über das Arrangement, also wie der Song aufgebaut ist und wie ich die einzelnen Elemente gut in Szene setzen kann. Wir selbst sind immer wieder überrascht, wenn wir so bei den Teilnehmern reinhören, da haut es uns auch wirklich teilweise um, was da für Sachen entstehen. Wo wir uns fragen: Wow, wie ist denn das jetzt entstanden? Zum Beispiel bei Andrea, ein großartiger Song. Neulich haben wir uns nochmal bei mir im Studio getroffen und die Songs durchgehört und Andrea hatte einfach den Song gemacht, den wir Meilen voraus und klasse fanden.
Hendrik: Ich glaub auch man kann nicht sagen, wie man einen guten Song macht, das geht ja auch gar nicht. Erstmal war Songs ein Name, der damals entstanden ist.
Andreas: Der Titel lässt es ja auch offen. Also ob es jetzt eben Tracks sind oder egal welches Genre. Dann wären vielleicht auch diejenigen nicht gekommen, die eben wirklich Songs machen und es heißt auch deutlich: Es können alle kommen! Egal ob jetzt Hip-Hop oder Rock.

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Kavantarde: Was macht einen guten Song aus für euch?
Hendrik: Ich glaube, das ist erst mal immer ein Alleinstellungsmerkmal, dass man hör,t dass der Produzent nicht Mucke gemacht hat, um sie zu verkaufen oder die einfach nur funktioniert. Ich finde es gibt auch sehr viel Musik, die einfach nur funktioniert auf dem Musikmarkt, vor allem auch im elektronischen Bereich. Aber es gibt Musiker, die ein Alleinstellungsmerkmal haben. Die ihren eigenen Sound haben, der eigen ist und der macht mir persönlich Spaß. Da gibt es Sachen, die aus alten Songs kommen, aber man hat es neu bearbeitet, aber nicht so 0815-mäßig, sondern ist damit vorsichtig umgegangen. Zum Beispiel dieses 80ies-Revival ist für mich ganz geil, wo diese alten Instrumente nochmal zum Einsatz kommen, dann halt auf eine coole Art und Weise.
Andreas: Ich finde es auch ganz schwierig zu sagen, weil dieser Modeaspekt, auch in der Musik, eine ganz große Rolle spielt. Mal ist TB-303 völlig out, dann ist sie wieder total in und wehe du machst etwas zum falschen Zeitpunkt, dann wirst du gekreuzigt und gevierteilt. Jemand hat mal gesagt House-Musik oder Club-Musik hat auch was Faschistisches, weil wehe du hast die falsche Hi-Hat, schon spielt dich kein DJ mehr. Das ändert sich aber auch alle zehn Jahre. Jetzt tragen wir alle Röhren-Jeans und in zehn Jahren sind wieder die ausgestellten Dinger in. Von daher hab ich mit aktuellen Sachen schon echt ganz große Probleme. Genauso wie der gute Song für mich “magic” ist, ist für mich auch “magic”, warum mich etwas kickt oder langweilt.
Hendrik: Es gibt auch Platten, die du echt komisch findest und vier Wochen später sind sie echt phantastisch. Die man dann kauft und denkt „Die sind echt super“ und von fünf Platten ist eine echt Mist, wenn sie Zuhause ankommt. Oft ist es auch der Moment, in dem du den Song spielst, der macht ihn erst zu einem guten Song. Die Atmosphäre, in der du den Track einfach raushaust und dann denkst: Boah, was war denn das für eine Nummer? Ich glaube das hat ganz viel mit dem Zeitpunkt zu tun, wann man einen Song hört und wie man ihn hört. Es gibt Platten, die nimmst du 30-40 Mal mit und du spielst sie nie. Und dann nimmst du sie ein 41. Mal mit und bist echt froh, dass du sie dabei hast, weil dann genau der richtige Moment da ist. Und an die erinnerst du dich dann total. Es gibt echt Platten, bei denen ich genau weiß wann und wo ich sie gespielt hab. Aber so eine Platte funktioniert halt auch nicht immer.
Kavantgarde: Gibts da keine Dauerbrenner?
Hendrik: Dich langweilt es ja selber auch. Es ist ja ein ganz schwieriges Verhältnis zu Musik, wenn du selbst Musik produzierst. (Lachen in der Runde)
Stefan Czech (Workshop Teilnehmer): Also ich muss sagen es gibt schon Tracks, die hast du immer dabei, weil du weißt, dass die immer funktionieren, egal in welchen Kontext oder egal wie die Leute grade drauf sind.
Hendrik: Aber es gibt dann irgendwann den Moment, wo ich denke: Boah den nehme ich nicht mehr mit, jetzt reicht´s! Ich finde das gar nicht so einfach. Es geht ja auch darum, nicht das zu spielen, was die anderen spielen. Und natürlich sind Platten, die dann immer funktionieren auch schnell so bekannt, dass die mehrere Leute haben. Oder dass man die Platten bei jemand anderem hört, die will man dann auch nicht mehr selber spielen. Das ist auch so etwas, das die Halbwertszeit von einem Song heruntergehen lässt. Aber das Schöne ist ja, dass man sie dann nach Jahren wieder spielen kann, weil sie dann keiner mehr spielt. Dann kannst du wieder die alten Sachen auspacken.

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Kavantgarde: Mit welchem Niveau steigen die Teilnehmer bei euch ein?
Andreas: Einsteigen kann jeder: Also keine Vorbedingungen müssen erfüllt sein. Für uns ist das dann natürlich manchmal ein virtuoser Spagat, wenn wir einen 61 Jährigen haben und einen, der das Programm schon relativ gut kennt. Das ist nicht immer leicht, aber so bleibt auch jeder Kurs anders. Jeder kann einsteigen, auch wenn er noch nie etwas mit dem Programm zu tun hatte.
Hendrik: Also wir schreiben auch ab und zu Kurztests.
Andreas: Es gibt auch Hausaufgaben und Preise. Also wenn jemand eine gute Antwort parat hat, zum Beispiel auf die Frage: Was ist Midi? Der kriegt dann einen kleinen Preis dafür. Zum Beispiel “Abeton live 4 Demo” haben wir hier noch auf CD-ROM rumliegen oder auch einen Kugelschreiber, einen Schlüsselanhänger oder Mousepads. Wenn wir das zusammen machen, haben Hendrik und ich einen riesen Spaß. Ich glaube es ist unterhaltsam, wenn wir uns gegenseitig den Ball zuwerfen. Das ist eigentlich ein Event. (lacht)

Kavantgarde: Gibt es für Einsteiger echte Do’s and Don’t’s? Wo würdet ihr sagen macht so was niemals oder geht so nie an die Sache heran?
Köhler: Schaut euch keine Tutorials an! Es gibt davon ja Unzählige. Ich würde sagen einfach erst mal ausprobieren. Was man auf jeden Fall machen kann, sind diese Ableton-Kurse, die von der Software selbst angeboten werden. Um Gottes Willen nicht die Tutorials, weil dann alle dieselben Beats poduzieren und auch gleich mischen. Erst mal selber ausprobieren und schauen, was da passiert. Auch mal paar richtig geile Fehler machen, weil Fehler sind Kreativ-Explosionen. Wenn man was falsch macht, dann ist es immer gleich so: Wow was ist denn jetzt? Wollt ich gar nicht! Klingt aber ja gar nicht so schlecht. Vielleicht sollte man es nicht so hart sagen, es macht aber erst ab einem gewissen Grad Sinn, Tutorials zu schauen.
Hendrik: Und ich finde es darf auch nicht der Ansatz sein zu sagen, ich will jetzt so Musik, wie der und der machen. Das sollte auch nicht sein.
Andreas: Das klingt jetzt alles hier so ein bisschen witzig, aber wir gehen in den Kursen auch sehr ins Detail. Also wie funktioniert ein Synthesizer, wie funktioniert ein Sampler, was ist ein Chorus, was macht ein Flanger? Es wird auch intensives Fachwissen vermittelt, dass man auch weiß, das ist jetzt ADSR und das macht der Filter jetzt genau. Und da haben wir uns über die Jahre auch ganz gut entwickelt. Mittlerweile haben wir ganz gute Beispiele und Vergleiche. Neben all dem Spaß findet auch ganz intensive Wissensvermittlung statt.

Kavantgarde: Woher habt ihr beide euer Fachwissen? Wieso seid ihr in der Hinsicht so gut bewandert?
Hendrik: Ich wollte Schlagzeug lernen mit 15 und bin dann in den Musikverein in meinem Dorf und hab dann da erst mal eine Trompete in die Hand gekriegt. Die habe ich am nächsten Tag zurückgegeben, damit war meine Musikkarriere eigentlich beendet. Mit 18 hab ich dann entdeckt, dass man Musik am Rechner produzieren kann, das war dann mit “The Streets”, der im Interview zu seinem ersten Album meinte, dass er alles Zuhause selber gemacht hat. Dann hab ich mir eine Software besorgt und bin über die Theatertontechnik auf das Programm gekommen. Ich musste dort immer zwei CDs ineinander mischen und das hat mich so genervt, weil ich immer dachte, das kann man doch viel besser programmieren. Dann habe ich mit Beats angefangen und eigentlich erst mal aufgelegt. Und das kam dann auch über das Studium, da war es eher über den Sound-Design und Szenographie-Kontext. Da beschäftigt man sich mit der Software und lernt es, sich damit zurechtzufinden. Irgendwann willst du wissen, was dreh ich da die ganze Zeit rum? Und ich hätte gerne mal zu dieser Zeit so einen Kurs gemacht. Also wie funktioniert das alles? Auf was muss ich achten? Das finde ich auch immer erstaunlich, bei unseren Kursen, wie gut die Sachen letztlich klingen. Also am Ende denkt man schon, okay, das hat man schon ganz gut vermittelt anscheinend.
Andreas: Ich bin ja schon ein älteres Semester und habe noch die Zeit miterlebt, als diese ganzen Geräte wie Sequenzer und Sampler auf den Markt kamen. Das war in den 80ern, Anfang 90er. Damals habe ich mir einen Narren gefressen an diesen Musikautomaten. Ich hatte einen Atari-Computer und ein Studio mit Tausenden Kabeln. Bei mir war es dann Learning by Doing und Try-and-Error-Prinzip. 1999 habe ich angefangen Kurse am ZKM zu geben und mich auch richtig in die Materie eingelesen: Was ist eigentlich in Compressor, wie funktioniert ein Phaser usw. Außerdem habe ich immer selbst viel produziert.

Kavantgarde: Funktioniert der Transfer auch umgekehrt also vom Schüler zum Lehrer?
Hendrik: Zum Beispiel ein Professor an der Uni, der ein großes erfolgreiches Büro hat, warum ist er eigentlich Professor an der Uni? Auf der einen Seite wegen des Renommees, auf der anderen Seite, weil er an der Uni sich tagtäglich frische Ideen bekommt und da einfach auf der Höhe der Zeit bleibt.

Kavantgarde: Ist eine Veröffentlichung geplant?
Hendrik: Also es gibt Leute, die danach angefangen haben, selbst zu veröffentlichen oder bei einem Label gelandet sind oder sogar ein eigenes Label starten. Aber von unserer Seite ist das nicht geplant. Ich glaube auch, dass da das Ganze auch noch ein bisschen wachsen muss. Wenn man da mit einem eigenen Label herangehen würde, stellt sich die Frage, was man dann veröffentlicht und was eben nicht. Und da wird es schon ganz schwierig. Und da kann es sein, dass die Teilnehmer nur kommen, um eine Chance auf eine Veröffentlichung zu bekommen. Das wird dann wie ein Preis und das ist nicht der richtige Weg, um damit umzugehen. Wir hatten auch in diesem Kurs den Nils da, der erzählt hat, wie es ist, wenn man ein eigenes Label hat und Demos bekommt.
Andreas: Das hat sich auch alles sehr gewandelt. Du hast früher die ganze Hardware gebraucht und Synthesizer und was weiß ich alles. Heutzutage hat jeder selbst alles Zuhause. Es hat sich dahin gehend schon stark gewandelt und ich weiß auch gar nicht, ob ein Release das Ziel ist. Spaß an der Musik und live aufzutreten, ist viel wichtiger.

Kavantgarde: Welche Rolle wird die ganze DIY-Szene und Bedroom-Producer in Zukunft spielen?
Andreas: Ende der 80er habe ich in einem Artikel gelesen, in dem stand, dass es bald mehr Produzenten als Konsumenten geben wird. Und wenn ich mich mal in den Starbucks verirrt habe und sehe dann einen Typ an seinem Macbook, der zwischen Facebook und Ableton wechselt, dann finde ich das schon bemerkenswert. Es ist mittlerweile tatsächlich so, dass viele Leute ausschließlich ihre eigene Musik hören. Und das ist ja auch toll, dass sie ihre Tracks auf CDs brennen und wenn ich auf der Straße laufe und es kommt ein Auto vorbeikommt mit lauter Musik, dann denke ich: Ach guck mal, den habt ihr bestimmt selbst gebaut. Das ist eine ganz tolle Kultur. Ich hatte mal einen Workshop am ZKM, den ich Computer, die Gitarre des 21. Jahrhunderts genannt habe. Es hat nur leider niemand verstanden. Es zeigt ja aber genau das. Früher sind die Leute Heim gekommen und haben auf der Gitarre gespielt und heute setzen sie sich mit einem Bier an den Rechner und schrauben an Beats herum.

Kavantgarde: Was erwartet uns am kommenden Samstag bei der Songs Twice Veranstaltung?
Andreas: Es wird sehr bunt mit vielen interessante Sachen. Weil wir in den Kursen nicht sagen, “Jetzt machen alle mal Deephouse oder so einen Beat. Sondern es macht jeder den Sound, den er gut findet und so bunt wird der Abend auch. Es ist einfach Musik, die mit Herzblut gemacht ist und das wird auch bis auf die Tanzfläche spürbar sein.
Hendrik: Es geht nicht nur darum, Partys zu machen, DJ zu sein und auf den Partys abzuhängen. Wenn man die Möglichkeit hat, etwas dazu beizutragen. Zum Beispiel den Gewinner des letzten Kavantgarde-DJ-Contest Enter the Club, treffe ich mittlerweile überall und wir legen zusammen auf. Das finde ich cool, dass die Leute anfangen etwas zu machen, weil sowas braucht Karlsruhe. Karlsruhe braucht nicht noch mehr Läden, sondern einfach Leute, die was machen, das weiter machen und immer wieder durchziehen, auch wenn es schwierig ist. Es muss einem ja nicht alles gefallen, aber das Wichtige ist, dass die Leute einfach dran bleiben. Es gibt hier einfach so viel fähige Leute, die gute Musik machen, gute DJs und die Produzenten-Szene ist am wachsen. Da können alle voneinander lernen. Dazu braucht man eine gute Club- oder Nachtkultur. Für mich war es die letzten Jahre wichtig, gute DJs zu hören, auf Partys zu gehen und den anderen zuzuhören. Da hab ich total viel gelernt. Man braucht schon die Szene in einer Stadt. Außer man ist halt so ein totaler Nerd und schraubt auf seinem Dorf an den Sounds. Jede kleinste Kleinigkeit, die bringt irgendwie wieder was anderes ins Rollen.

Vielen Dank für das ausführliche Gespräch und viel Erfolg weiterhin mit euren Projekten!

Songs-Twice-Live-24.05.2014

Hier noch Links zur Musik der Teilnehmer: http://songs-karlsruhe.de/


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